"Fairspielen" - Ziele und Möglichkeiten

 

Durch das Spiel sollen bei Kindern und Jugendlichen Gestaltungskompetenz , insbesondere vernetztes Denken, weltoffene Wahrnehmung und Verständnis für andere Kulturen sowie die Entwicklung von Werten im Sinne der Agenda 21 gefördert werden. Das Spiel soll in unterschiedlichen Varianten mit verschiedenen Zielsetzungen einsetzbar sein:

Freiarbeit:

• Spielerischer Erwerb von Informationen zu den Themen „Globales Lernen“, „Lebensbedingungen von Kindern in anderen Kulturen", „Kinderrechte“ in Verbindung mit Themen wie „Artenvielfalt“, „Klimaschutz / Klimawandel“, „Ökologischer und Fairer Handel“ und „zukunftsfähige Ernährung“.
• Anregung der Reflexion über ethische Werte und persönliche Prioritätensetzungen.

Projektarbeit:

Nutzung des Spieles als Startimpuls für die

  • Einübung von Partizipation und das kreativen Verändern von Regeln
  • Erfindung von neuen Spielregeln, Erfindung kooperativer Lösungen
  • eigene Hintergrundrecherche zu den Themen des Spiels
  • Verständnis für andere Kulturen gewinnen,
  • angeleitete Reflexion über Ethik, Werte, Prioritätensetzungen und Handlungsmöglichkeiten,
  • Erprobung realer Handlungsmöglichkeiten (z.B. Achten auf Fair Trade Label beim Einkauf)

Mehr über die Möglichkeiten von "Fairspielen" als Projektvariante erfahren Sie hier.

Schlüsselthemen der Bildung für nachhaltige Entwicklung

  • Kinderrechte, Kinderarbeit, globale Gerechtigkeit
  • Fairer und ökologischer Handel
  • Global gerechte, zukunftsfähige Ernährung
  • Ressourcenverbrauch und Klimawandel / ökologischer Fußabdruck
  • Artenvielfalt und Regenwaldschutz – globale Verantwortung insbesondere der Industrieländer

Zielgruppe

„Fairspielen“ kann in einer Kleingruppe von mindestens 3 Mitspielern, aber auch als Großgruppenspiel mit bis zu 25 Mitspielern (mit mehreren Spielsets) gespielt werden. Das Spiel ist geeignet für Kinder (ab 8 Jahren), Jugendliche und Erwachsene.