Der Betreuer-Kind-Schlüssel ist mindestens 1:5, meist aber sogar 1:4 oder 1:3. Alle Ferienprojekte werden von mindestens einer erfahrenen, pädagogischen Fachkraft geleitet, der ein Team junger, engagierter Betreuer/innen zur Seite steht. Diese sind in der Regel Studierende von pädagogischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen. Sie werden vorab speziell geschult. Selbstverständlich wird jede Gruppe sowohl von männlichen, als auch weiblichen Teamer/innen begleitet. Unsere Gruppen sind klein und überschaubar (maximal 17 Kinder pro Gruppe), wodurch eine intensive Betreuung und Förderung möglich ist.
Wir bieten eine leckere, vegetarische Verpflegung mit Zutaten aus kontrolliert-biologischem oder friedfertigem (bioveganem) Anbau von höchster Qualität. Die Kinder entscheiden bei der Auswahl der Speisen mit. Wir versuchen möglichst allen Wünschen der Kinder gerecht zu werden. Das gemeinsame Kochen am offenen Feuer kommt sehr gut an. Die wohlschmeckenden Mahlzeiten wurden bei den abschließenden Auswertungen bisher mit Schulnoten zwischen 1,1 und 1,7 bewertet.
An allen unseren Standorten haben wir bei Regenwetter Regenplanen dabei und können uns notfalls in einen Raum oder – beim Zeltlager – in unser großes Jurtenzelt oder das Zeltlagergebäude zurückziehen. Für unsere Kochaktionen steht uns eine mobile Kochausstattung zur Verfügung. Hygiene wird dabei groß geschrieben.
Die Kinder erhalten ein umfangreiches, hochwertiges Materialpaket: Tagebuch zum Selbstbasteln, Erdschützerordner, Urkunde, Ausweise, Abenteuerkarte, Abenteuerbrief und weiteren wichtige Utensilien.
Täglich bieten wir den Kindern zwei Mal ca. 2 bis 2,5 Stunden Programm sowie freiwillige Koch- und Feuerkurse an. Daneben bleibt genug Zeit zum freien Spielen, Forschen, Natur genießen, Erholen, Entspannen und einfach Spaß haben. Wir achten Kinder als Partner. Wir zeigen Möglichkeiten auf, aber stülpen den Kindern nichts über. Sie entscheiden selbst, ob und wie sie ihren Konsum- und Lebensstil ändern wollen - oder auch nicht.
Unsere Angebote sind für alle Kinder offen und nur durch das Alter und die Teilnehmerzahl begrenzt. Mit Hilfe von Förderfonds bemühen wir uns, jedem Kind, das an unseren Projekten teilnehmen möchte, die ersehnte Teilnahme zu ermöglichen.
Bereits im Vorfeld werden Eltern einbezogen. An einem Elternabend informieren wir über das Konzept und zeigen einen professionellen Film über eine Projektdurchführung. Wir besprechen wichtige Themen wie Sonnenschutz, Schutz vor Zecken etc und gehen auf alle Fragen ein. Die Teilnahme am Elternabend ist freiwillig, aber sehr erwünscht. Einige Wochen nach Ende der Ferienwoche laden wir zu einem Abschlussfest ein, wobei die begeisterten Kinder sich meist einige Überraschungen ausdenken und ihre Ideen präsentieren.
Service ist uns wichtig. Eltern erhalten vorab eine Packliste, eine Wegbeschreibung und ein Informationsblatt mit wichtigen Hinweisen zur Projektwoche. Außerdem erhalten die Kinder einen Brief und eine Abenteuerkarte zum Aufbau von Vorfreude und Spannung. Wir haben eine Vereinshaftpflicht-Versicherung (die eine private Haftpflicht nicht ersetzt!). In Stuttgart ist auch ein Abhol- und Bringservice zur U-Bahnhaltestelle Waldau möglich.
Die Anreise ist bei allen Projekten auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht möglich
Alle Projekte werden tagtäglich und am Ende umfassend ausgewertet. Zum Ende der Projektwochen haben Kinder und Eltern stets die Möglichkeit, uns eine Rückmeldung durch die Bewertung der einzelnen Leistungen und Programmangebote zu geben. Auf diese Weise verbessern wir unsere Angebote ständig.