Gesund vegan genießen – alternative Handlungsmöglichkeiten erproben

Eine gesunde, vegane Ernährung hat vielfältige Vorteile für Menschen, Tiere, Natur, das Klima sowie den Frieden und die globale Gerechtigkeit auf der Erde. In unserem Flyer „Ernährung für eine friedvolle Zukunft – mach mit“ kannst Du Dich über die Vorteile dieser Ernährungsform weiter informieren.

Doch die Information allein genügt nicht. Wir brauchen auch Vorbilder und Beispiele für einen gesunden, veganen Genuss sowie die Erfahrung, dass eine schrittweise Umstellung der Ernährung ganz einfach sein kann. Die Serie „gesund vegan genießen“ soll Dir dabei helfen.

 

Vegan in Topform von Brendan Brazier

Heute möchte ich Dir das Buch „Vegan in Topform“ des Topathleten Brendan Brazier vorstellen. Er ist ein absoluter Pionier der gesunden veganen Ernährung. Denn er ernährt sich bereits seit ca. 20 Jahren vegan. Ursprünglich hat es dies zunächst aus der Motivation heraus getan, um seine sportlichen Leistungen zu steigern. Er ist Profisportler, Triathlet und Ironman, und hat in diesen Disziplinen Brendan Brazier Vegan in Topformmehrere Wettbewerbe gewonnen. Er trainiert 40 Stunden pro Woche. Um derartige Höchstleistungen zu schaffen, ist es absolut notwendig, dem Körper ausreichend gute Nährstoffe zuzuführen und Ernährungsstress soweit wie möglich zu verringern. In seinem Buch beschreibt Brendan seine Erfolgsernährungsweise (Thrive Diät), die er dadurch entwickelt hat, dass er lange Zeit ständig Tagebuch geführt hat, wie sich seine Ernährungsweise auf sein Regenerationsvermögen sowie seine Leistungsfähigkeit auswirkt. Diese Ernährungsweise hat bereits viele Spitzensportler zu einer olympischen Medaille geführt. Die Thrive-Diät richtet sich nicht nur an Profi­sportler, sondern an jeden, der optimale Gesundheit und Leistungsfähigkeit erlangen und Krankheiten vorbeugen möchte. Brendan Brazier hat die vegane Ernährung revolutioniert und achtet dabei auf eine ausgewogene Kost mit ausreichend Proteinen und anderen Nährstoffen. Ich kann sein Buch absolut empfehlen, weil er nicht nur sehr fundierte Informationen zur Ernährung und zu vielfältigen Lebensmitteln bietet, sondern bei all’ seinen Rezepten auch immer genau erklärt, warum er was macht. Dadurch wird dieses Buch für mich zum besten Ernährungsratgeber, den ich kenne, vor allem auch deshalb, weil es so authentisch ist und man immer spürt, dass hier Jemand wirklich aus der eigenen Erfahrung schreibt. Wer noch irgendwelche Zweifel daran haben sollte, dass eine richtig gemachte, vegane Ernährung für den Körper gesund ist, der wird sie nach dem Lesen dieses Buches nicht mehr haben.

 

Fleisch-, Käse- und Milchersatzprodukte findest du nicht bei Brendan

Allerdings ist das Buch weniger etwas für Menschen, die unbedingt noch den gewohnten Geschmack von Fleisch, Wurst, Käse und Milch suchen und daher übergangsweise nach pflanzlichen Imitaten suchen. Diese findest Du in seinem Buch nicht. Denn alle seine Rezepte sind gluten- und sojafrei. Im Prinzip könnte man alle auch rohköstlich essen. Industrielle Ersatzprodukte jeglicher Art verwendet Brendan nicht.

Stattdessen findest Du spannende Anregungen, wie man so Vieles mit frischen Zutaten selbst gestalten kann, z.B. ein leckeres Paprika-Hanf-Pesto, das du statt der üblichen Tomatenpassata als Pizzabelag verwenden kannst. Und überhaupt: Wenn Brendan „Pizza“ schreibt, dann erwarte keinen Hefeteig als Basis. Er macht das ganz anders – und das Geschmackserlebnis ist unvergleichlich. Dabei zeichnen sich die Rezepte durch eine besonders hohe Nährstoffdichte aus, weshalb Du mit kleinen Mengen satt werden wirst und nicht so schnell wieder Hunger bekommst. Ideal also auch, wenn Du abnehmen willst. Einfach ausprobieren!

 

Kichererbsen-Curry-Pizza

Der milde Currygeschmack dieser Pizza passt am besten zu Paprika-Hanf-Pesto und einem Belag von Süßkartoffelscheiben.

Für den Boden:

  • 230 g gemahlene Sonnenblumenkerne
  • 180 g gekochte oder gekeimte Kichererbsen
  • 60 ml Kokosöl
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Currypulver
  • ½ TL Kurkuma
  • Meersalz nach Belieben

Für den Belag:

  • ½ mittelgroße Süßkartoffel, in feinen Scheiben oder gerieben
  • ½ Zwiebel, gewürfelt
  • ½ Brokkoli (Röschen)
  • ½ kleiner Kopf Blumenkohl (Röschen)
  • 1 Handvoll Sonnenblumenkern-Keimlinge

Zubereitung:

Den Backofen auf 150 °C vorheizen.

Alle Zutaten für den Pizzaboden in einen Mixer geben und verrühren, bis ein Teigklumpen entsteht. Das Backblech leicht mit Kokosöl einfetten. Die Masse etwa ½ cm dick gleichmäßig auf dem Blech verteilen.

Paprika-Hanf-Pesto auf dem Boden verteilen. Die Pizzabeläge darauflegen.

Etwa 45 Minuten im Ofen backen, je nach Feuchtigkeitsgehalt des Gemüsebelags und gewünschter Knusprigkeit des Pizzabodens.

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Paprika-Hanf-Pesto – auch ein leckerer Brotaufstrich

Paprika-Hanf-Pesto

  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 rote Paprikaschoten, Kerngehäuse entfernt
  • 1 kleine Handvoll frisches Basilikum
  • 1,5 EL gemahlener Sesam
  • 1,5 EL Hefeflocken
  • 2 EL geschälte Hanfsamen
  • 2 EL Hanföl
  • Meersalz / Ursalz nach Belieben

Alle Zutaten in eine Küchenmaschine geben und glatt verrühren. Hält sich bis zu einer Woche im Kühlschrank.

 

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