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10 Tipps, wie Du Dein Herzensprojekt entwickelst

Menschen haben viele Träume – manche wünschen sich ein Traumhaus, einen Traumurlaub, den Traummann oder die Traumfrau. Von solchen Träumen soll hier nicht die Rede sein. Dieser Artikel soll allen Menschen eine Hilfe sein, die sich im Herzen danach sehnen, einen persönlichen Beitrag dazu zu leisten, damit die Welt ein wenig friedlicher und alle Lebewesen ein wenig glücklicher werden. Wenn Du also das Ziel hast, selbst der Wandel zu sein, den Du Dir auf der Erde wünschst, dann solltest Du weiterlesen.

Der Artikel ist in 3 Teile untergliedert. Hier findest Du die ersten 3 Tipps.

 

Wie Du Dein Herzensthema findest

Möglicherweise bist Du derzeit in einem Studium, in einer Arbeitsstelle, selbständig tätig oder trägst Verantwortung als Hausfrau oder Hausmann. Obwohl Du spürst, dass Dich Deine jetzige Tätigkeit bzw. Aufgabe nicht vollständig ausfüllt oder erfüllt, siehst Du auch keine Alternative.

  • Du spürst vielleicht, dass Du mit Deinen Talenten und Fähigkeiten noch mehr erreichen kannst und willst?
  • Du spürst vielleicht, dass Du einen Beitrag dazu leisten willst, dass es Menschen, Tieren und Natur auf diesem Planeten besser geht?
  • Das unermessliche Leid, das Menschen, Tiere und Natur auf diesem Planeten tragen müssen, berührt Dich, macht Dich traurig oder wütend. Aber Du findest dennoch nicht die Kraft oder den Mut, um als Pionierin oder Pionier des Wandels selbst etwas auf die Beine zu stellen?
  • Die Stimme Deines Herzens flüstert Dir zwar in manchen Momenten der Ruhe zu, dass Du etwas tun möchtest, um zum Wandel beizutragen. Aber Du verlierst und verstrickst Dich immer wieder in dem übervollen Alltag, der Dir scheinbar keine Ruhe gönnt, um in Dein Inneres zu finden. Es fällt Dir schwer, Zeit zu finden, um in Dich hineinzuhören, was Du, was Dein Herz will und sucht.

Dieser Artikel ist in drei Etappen aufgebaut nachfolgenden Schritte können dir helfen, zu Deinem Herzensthema zu finden und die innere Kraft zu gewinnen, Dein Herzensprojekt, mit dem Du zum Wandel beitragen willst, zu entwickeln und umzusetzen.

 

  1. Bringe mehr Zielorientiertheit in Dein Leben

Kennst Du Dein Lebensziel? Wenn Du die zarte Stimme Deines Herzens vernimmst und es Dir ein Anliegen ist, zu einem Wandel auf der Erde beizutragen, dann kläre zunächst Deine Ziele. Nimm Dir eine Auszeit, am besten außerhalb Deines gewohnten Umfelds, und mache Dir Gedanken darüber:

  • Was willst Du aus Deinem Leben machen?
  • Was macht Dir Freude?
  • Wo liegen Deine Fähigkeiten und Talente?
  • Was ist ein Grundsatzziel für Dein Leben, also ein Ziel, das Dich Dein Leben lang begleiten kann?

Ein Grundsatzziel ist ein Ziel, dass wie eine Überschrift über Deinem Leben und Deinen anderen Zielen stehen kann, ein Ziel, das Du wahrscheinlich in Deinem Leben nie vollständig erreichen wirst. Z. B.: Ich will zu einem Bewusstseinswandel auf der Erde beitragen.

Vielleicht ist das, was Dir dazu einfällt, zunächst viel zu allgemein und zu vage, als dass es Dich wirklich zu konkretem Handeln motivieren könnte. Vielleicht fallen Dir auch mehrere Grundsatzziele ein. Das macht nichts. Schreibe alles auf. Du gibst dadurch Deinem Leben mehr Zielorientiertheit.

Überlege Dir im nächsten Schritt, welche Rahmenziele Dich unter dem Dach Deines Grundsatzziels weiterbringen. Ein Rahmenziel ist ein Ziel, dass Du in einem gewissen Zeitrahmen erreichen kannst. Z. B.: Innerhalb von fünf Jahren werde ich mir genügend Kompetenzen und Erfahrungen aneignen, um als Mitweltpädagogin meinen Lebensunterhalt bestreiten zu können.

Im Weiteren solltest Du Dir ganz konkrete Ergebnisziele setzen, also Ziele, deren Ergebnis Du genau überprüfen kannst. Du solltest beschreiben können, woran Du erkennst, dass Du ein Ergebnisziel erreicht hast. Solche Ergebnisziele können sich auf Deinen inneren Wandel beziehen, aber auch auf berufliche Felder. Z.B.: Ich bin zuverlässig. Was ich zusage, halte ich. Oder: Ich werde innerhalb eines Monats ein Projekt zum Thema Plastik entwickeln und mit einer Gruppe von mindestens 8 Kindern erproben.

Unser Leben, unser Alltag, ist voll von solchen Ergebniszielen, auch wenn wir sie uns nicht immer so konkret bewusst machen oder gar aufschreiben. Aufschreiben oder innerhalb einer Gemeinschaft auch öffentlich benennen, bestärkt aber das Ziel. Du fühlst Dich dann mehr verpflichtet, Deinen inneren Schweinhund zu überwinden und Dein Ziel auch wirklich zu verfolgen. Es hilft Dir vor allem, um Deine Prioritäten besser zu setzen und Dich nicht zu verzetteln, weil Du – wenn Du Deine Ziele in Ruhe betrachtest – klarer spüren und erkennen kannst, was Dir wichtig, wichtiger und am wichtigsten ist.

Je weniger zielorientiert wir leben, umso mehr zieht es uns mal da, mal dort hin.

Wir lassen uns treiben und werden zu Getriebenen. Nicht wir leben unser Leben, sondern wir lassen uns von Anderen in bestimmte Bahnen drängen. Das können wohlmeinende Eltern, Freunde oder Verwandte sein, die an unser Ziel nicht glauben, es als Träumerei abtun und uns raten, es genauso wie sie zu machen: z.B. Sicherheit in einem festen, unbefristeten Job zu suchen, anstatt im eigenen Inneren. Auch der Partner oder die Partnerin, bei denen wir Nähe, Geborgenheit, Sicherheit und Vertrautheit suchen, können uns von unseren Ziele abhalten oder abbringen, dann, wenn sie andere Ziele verfolgen, uns für die Erfüllung ihrer persönlichen Wünsche brauchen oder unsere Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Wirken für eine lebenswerte Zukunft nicht verstehen und mittragen.

Wenn Du darüber hinaus auch wenige oder gar keine Menschen kennst, die ähnliche Ziele und Träume haben, Dein aktuelles, persönliches Umfeld ganz anders tickt als Du, wenn Du Dich zerrissen zwischen verschiedenen Orten und Menschen fühlst, dann kann es schwer sein, den eigenen Zielen treu zu bleiben, sie überhaupt im Auge zu behalten.

Daher ist es wichtig, dass Du mehr Zielorientiertheit in Dein Leben bringst.

 

  1. Setze Dir Tagesziele und überprüfe sie am Abend

Wenn Du Dir tagtäglich kleine Ziele setzt, Tagesziele, die Du erreichen kannst und willst, um Deinem großen Ziel näher zu kommen, dann ist dies sehr hilfreich, um mehr Zielorientiertheit zu erlangen. Führe am besten ein Tagebuch und schreibe sie Dir auf. Am Abend kannst Du so auswerten, was Dir gelungen ist, worüber Du Dich freust und was noch weniger gut war. Aus Ersterem schöpfst Du neue Kraft und Mut. Du stärkst Dich selbst. Aus Letzterem analysiere die Ursachen und entwickle Deinen nächsten Lern- und Veränderungsschritt. Je öfter Du dies übst, desto mehr wird es Dir zur Gewohnheit werden, in allem, was Du tust, das Ziel und den Sinn zu suchen und zu finden, sodass Dein Leben bewusster wird.

Positives in Allem finden

 

  1. Suche und finde das Positive in Allem – führe ein Tagebuch

Oft neigen wir Menschen dazu, zunächst einmal auf all’ das zu schauen, was nicht geklappt hat, was uns nicht gelungen ist. Da ich in unserer Projektarbeit bereits hunderte von Teamauswertungen miterlebt habe, weiß ich, wie oft viele Menschen das Positive, das sich im Tag gezeigt hat, leider zu wenig wahrnehmen. Sowohl das eigene Positive, als auch das, das unsere Mitmenschen oder die Ereignisse des Tages mitgebracht haben oder das uns die Mutter Erde geschenkt hat, machen wir uns leider oft zu wenig bewusst. Wir nehmen zu viel als selbstverständlich und schätzen das, was uns geschenkt wird zu wenig. Wir sollten aber das, was noch nicht gelungen ist, analysieren: Warum hat es nicht geklappt? Was werde ich beim nächsten Mal besser machen?

Und über das, was gut war, sollten wir uns freuen. Wir sollten das, was wir erreicht haben, feiern und dafür danken. Denn das bringt neue Motivation, Freude und Kraft.

Wenn Du möchtest, nimm dir  etwas Zeit für Dich, um  deine Ziele (Grundsatz-, Rahmen-, und Ergebnisziele) zu formulieren, setze Dir Tagesziele und werte sie am Abend aus.

Wir freuen uns, wenn Du in den Kommentaren darüber berichtest.

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