Über michFranzi

Ich bin Umweltpädagogin und Erziehungswissenschaftlerin, lebe in Berlin und beschäftige mich hier mit Themen rund um Bildung, Projekte zu Bildung für nachhaltige Entwicklung, Ernährung und alternativen Strukturen.

Warum und wie hast Du das Erdschützerprojekt durch Deine Mitwirkung unterstützt bzw. tust es noch?

Im Rahmen meines Studiums Landschaftsnutzung und Naturschutz mit Spezialisierung Umweltbildung in Eberswalde habe ich ein längeres Praktikum bei Schützer der Erde e.V. gemacht und dabei das Erdschützerprojekt inhaltlich mit-weiterentwickelt sowie viele Ferienprojekte begleitet. Ich habe außerdem an der Weiterbildung „Abenteuerliche Natur- und Umweltbildung“ teilgenommen und einen Projekttag zum Thema Wildkräuter durchgeführt.

Was hat Dir die Mitwirkung bei Schützer der Erde e. V. gebracht, was hast Du dabei gelernt und für Deinen persönlichen Weg gewonnen?

Die Mitwirkung bei Schützer der Erde und vor allem bei den Ferienprojekten hat mir in erster Linie zu der banalen Erkenntnis verholfen, dass sich für jedes Problem eine Lösung findet und selbst wenn morgens bei der Ferienfreizeit noch das Feuerholz fehlt, ist es mittags pünktlich da und es wird gekocht. Im Rahmen der Vorarbeit der Modellprojekte habe ich die kreative Teamarbeit sehr zu schätzen gelernt. Es hat mich weiter gebracht, verschiedene Schwerpunktinhalte innerhalb des Teams aufzubereiten, neue Methoden auszuprobieren, Materialien zu entwickeln. Die Arbeit in einem kreativen Team ist mir seitdem sehr wichtig und hat für mich Erfolgspotential. Bei den Ferienprojekten konnte ich mein direktes pädagogisches Handeln mit den Kindern vertiefen und ausbauen. Mir hat es sehr gefallen, in direktem Kontakt mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen zu stehen, sie in der Woche zu begleiten und nicht nur Spaß zu haben, sondern auch inhaltlich relevante Themen zu behandeln und zu sehen, wie die Kinder sich entwickeln, Inhalte reflektieren und selbstständig aktiv sein wollen. Für mich war das oft eine schöne Bestätigung dafür, dass sich der Voraufwand gelohnt hat. Die Freizeiten haben mir außerdem gezeigt, wie anstrengend Zeltlager auch sein können und wie wichtig deshalb ein gut funktionierendes und sich gegenseitig unterstützendes Team ist und was es braucht, um ein solches zu werden. Die verschiedenen ökologischen Themen, die von uns aufbereitet und in kreativen Methoden vermittelt wurden, haben außerdem mein eigenes Wissen erweitert und mich oft dazu angeregt, meine Kenntnisse selbstständig zu vertiefen.

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