Über mich

HeikeDer verantwortungsvolle Umgang mit allem Lebendigen ist das, was mich besonders bewegt. Sowohl an Menschen als auch an Tieren und der Natur wird gegenwärtig Raubbau betrieben und oftmals die eigene Wertigkeit der der anderen Geschöpfe höher gestellt.

Mit dem Ende meines Kunsttherapiestudiums vor neun Jahren nahm ich mir vor, Menschen dabei zu unterstützen, ihre Verbindung zur Natur wieder zu finden, um ein Gespür für den Eigenwert der Natur zu entwickeln und gleichzeitig die Möglichkeit für die Sinnfrage des Lebens zu vertiefen.

Zu einem ganzheitlichen Denken gehört auch eine ganzheitliche Pädagogik, so fand ich 2008 auf meinem Weg das Erdschützerprojekt, begann die Ausbildung zum Jugendbegleiter, dann zum Coach und engagiere mich seitdem sowohl ehrenamtlich in Ferienprojekten als auch seit fünf Jahren (neben meiner Tätigkeit als „Familienmanagerin“ ;-)) freiberuflich für den Schutz der Erde.

Warum und wie hast Du das Erdschützerprojekt durch Deine Mitwirkung unterstützt bzw. tust es noch?

Das Erdschützerprojekt gab mir durch seine sehr gut aufbereiteten Hintergrundinformationen zum Zustand unseres Planeten und den Folgen unseres Handelns Mut, meine vorher noch sehr persönliche Einstellung zu festigen, meine Meinung öffentlich zu vertreten und andere Menschen an dem, was ich gelernt habe teilhaben zu lassen.

Das ganzheitliche Bildungskonzept bietet mir durch die verschiedenen Methoden zur spielerischen Wissensvermittlung uvm. ein breites Repertoire, aus dem ich schöpfen kann und die mir als Anregung dienen.

Das Netzwerk, das sich mit der Zeit gebildet hat und die Arbeit mit KollegInnen im Team und zahlreichen engagierten Menschen stärkte meinen Willen und die innere Kraft, ein globales gesellschaftliches Umdenken aktiv mit zu gestalten.

Schützer der Erde e.V. unterstützte mich mit der Existenzgründung und beim Aufbau eines gemeinnützigen Vereins – erst Erdschützer e.V., jetzt namentlich Kassiopeia e.V.- so dass nun größere Handlungsmöglichkeiten als die im Rahmen einer freiberuflichen Tätigkeit bestehen.

Was hat Dir die Mitwirkung bei Schützer der Erde e. V. gebracht, was hast Du dabei gelernt und für Deinen persönlichen Weg gewonnen?

Vorerst habe ich über zwei Jahre Ferienfreizeiten als Praktikantin mitgewirkt. Diese Mitwirkung hat mir wichtige Erfahrungen gebracht, sodass ich mir seit 2011 zugetraut habe, Projekte in NRW zu leiten, MultiplikatorInnen auszubilden und mich als Mitweltpädagogin selbständig zu machen.

Inzwischen entwickle ich neben der Durchführung von den Modulen der „Reise zum Planeten der Zukunft“ teils im Team mit KollegInnen Folgekonzepte zum Schutz der Erde, die dieses Grundprinzip, die ethische Grundeinstellung als Basis tragen und dem ganzheitlichen Anspruch einer neuen Pädagogik gerecht werden sollen.

Hier an meinem Standort in der Umgebung Bamberg war in den letzten drei Jahren bereits die Durchführung einiger Schulprojekte und Ferienfreizeiten der „Reise zum Planeten der Zukunft“ und das Klimaschutzkochmobil möglich, in denen ich vielfältige Erfahrungen in der Umsetzung von Bildung zum Schutz der Erde sammeln und an deren Weiterentwicklung ich mitwirken konnte.

Mit „Kassiopeia e.V.“ möchte ich nun mit verschiedenen Angeboten ein neues nachbarschaftliches Miteinander fördern, beispielhaft Handlungsalternativen zu Konsum und Lebensstil und eine zukunftsfähige, vegane Ernährungsweise zeigen, als auch für Kinder einen Ort schaffen, an dem Spiel, Kreativität, Naturerleben und aktiver Naturschutz, der Erwerb neuer Fähigkeiten, sowie Wissenserwerb und die Übernahme von Verantwortung stattfinden und damit die Gestaltung und Mitbestimmung von Belangvollem möglich wird. So richtet sich das immer noch im Aufbau befindende „Bauwagenprojekt“ im Ortskern von Seehöflein mit bisher noch kleinen Mitmachaktionen und öffentlichen Veranstaltungen an Jung und Alt und wird schon sehr gut angenommen.

Außerdem sehe ich für mich eine Aufgabe darin, mich an lokalen und überregionalen Netzwerken von Initiativen und einzelnen Menschen zu beteiligen, die sich gegenseitig auf dem Weg in eine neue Zukunft befruchten können. Dabei bilden die Inhalte des Erdschützerprojekts einen wesentlichen Teil, den ich in dieses Netzwerk hinein geben kann.

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