Wie wirst Du zu einem authentischen Coach?

Chancen und Risiken des Experiments Selbstlernstudium

 

Ziel und Motivation für die Entstehung eines außergewöhnlichen Modellprojekts

Die Idee für das Modellprojekt Experiment Selbstlernstudium entstand deshalb, weil sich in der Vergangenheit zeigte, dass kurze Workshops und selbst die 9-tägige Weiterbil­dung Abenteuerliche Natur- und Mitweltbildung in der Regel noch nicht ausreichen, dass Men­schen sich tatsächlich zu (Erdschützer-)Coaches entwickeln, die es schaffen, das, was sie im Herzen tragen, in die Welt zu bringen. Doch genau darum geht es eigentlich:

Menschen brauchen Unterstützung, um sich selbst so zu entwickeln, dass sie ihrem Herzen folgen und für eine lebenswerte, gerechte Zukunft auf unserem Planeten etwas Neues auf die Beine stellen können. Wenn es immer mehr Menschen gelingt, all’ ihre Kräfte in diesem Sinne für einen gesellschaftlichen Wandel einsetzen zu dürfen, bringt es nicht nur ihnen selbst viel Freude und Glück, sondern auch vielen Menschen, Tieren und der Natur.

Eine Ausbildung zum (Erdschützer)-Coach, die man auch Ausbildung als Coach für Mitwelt­bildung, kreative Gestaltungs­kom­petenz und Potenzialentfaltung nennen kann, sollte also dazu führen, dass diese Menschen in die Lage versetzt werden, ihre Träume für einen gesellschaftlichen Wandel umsetzen zu können: z.B. den Traum von einem Leben in Ge­mein­schaft, einem Umweltgarten, einem Erdschützer­kinder­­garten, einem Ökodorf, einer al­ter­native Schule etc. Doch um die innere Stärke dafür zu entwickeln, braucht es offen­sicht­lich einer intensiveren Begleitung über einen längeren Zeitraum. Daher ist die Idee des Ex­pe­riments Selbstlernstudiums entstanden.

 

Was Du entwickeln solltest, um Dein in Dir schlummerndes Potenzial zu entfalten

Leider ist es so, dass die allermeisten Menschen ihr eigenes Potenzial bei weitem nicht aus­schöpfen und daher leider nicht in der Lage sind, als PionierInnen des Wandels ihr eigenes Herzensprojekt Wirklichkeit werden zu lassen. Selbst Menschen, die eigentlich erkannt ha­ben, dass sie ihrem Herzen folgen und ihre Träume von einem glücklichen, friedvollen, har­mo­nischen Leben in Gemeinschaft verwirklichen wollen, schaffen dies aus den verschie­dens­ten Gründen meist nicht. Ihre Träume bleiben Schäume und Luftschlösser.

Wer einen echten Wandel in der Bildung voranbringen will, hat es zweifellos nicht leicht. Es ist nicht leicht, im Bereich Bildung seine Existenz zu 100% aus freiberuflichen Tätigkeiten decken zu können, die alle dem gleichen Ziel dienen: Alle Kraft voraus für eine lebenswerte, friedliche, gewaltfreie Zukunft.

Wer dies erreichen will, braucht

  • eine überdurchschnittliche Motivation,
  • eine unbeirrbare Ausdauer,
  • ein beharrliches Durchhaltevermögen,
  • einen unerschütterlichen Glauben an das Gute,
  • eine außergewöhnliche Selbstlernfähigkeit und Lernbereitschaft,
  • ein tiefes Urvertrauen,
  • eine vorbildliche Selbstreflexionsfähigkeit,
  • eine nachahmenswerte Bereitschaft, aus Kritik zu lernen,
  • eine äußerst positive Lebenseinstellung,
  • eine ausgesprochene Klarheit und Zielbewusstheit,
  • eine starke, innere Unabhängigkeit,
  • ein besonderes Einfühlungsvermögen
  • eine überdurchschnittliche Kreativität und Flexibilität sowie
  • die Fähigkeit zum Perspektivwechsel und zum vorausschauenden Denken.

Die Liste dieser anzustrebenden Eigenschaften, Charaktermerkmale und Kompetenzen ist nicht vollständig. Sie soll nur aufzeigen, dass wir alle prinzipiell in der Lage sind, diese Merk­male anzustreben und uns anzueignen. Wenn wir es tun, entwickeln wir uns Schritt für Schritt zu glücklichen, freien, angstlosen, selbstbewussten, souveränen und lebensfrohen Menschen, die aufgrund ihrer eigenen inneren Entwicklung innerlich reich sind.

 

Authentische Coaches schöpfen aus der eigenen, inneren Erfahrung

Das, was sie mit Pioniergeist aufgebaut haben, ist Vorbild für viele Menschen, denen sie wiederum aus ihrer eigenen Verwirklichung weiterhelfen können – als authentische Coaches. Denn sie schöpfen aus ihrer eigenen, inneren Erfahrung. Damit können sie vielen Menschen weiter­helfen.

Da es ihnen bewusst ist, dass alle Menschen mit ihren selbst verwirklichten Stärken sowie mit ihren reflektierten Erfahrungen zum „Coach“ für Andere werden können – die eine mehr, der andere weniger – bleiben sie bescheiden und gestalten Mitmachgelegenheiten, in denen einer dem Anderen helfen und das Potenzial aller vervielfacht werden kann. In einer echten, inneren Gemeinschaft, einer Gemeinschaft, die sich für gemeinsame Ziele und Werte en­ga­giert und in der alle Beteiligten achtsam und wertschätzend miteinander umgehen, können alle Beteiligten über sich hinaus wachsen, weil sie sich gegenseitig inspirieren, mit ihren positiven Kräften einbringen und sich angstlos erproben können.

Unter solchen Rahmenbedingungen kann inneres Wachstum am leichtesten stattfinden. Hier können sich Menschen so entwickeln, dass sie ihr ganzes Potenzial entfalten und über kurz oder lang ihre ganze Kraft in die Weiterentwicklung und Weiterverbreitung ihres Herzens­pro­jektes, für das sie brennen, stecken können.

Erkenne Deine inneren Abhängigkeiten und überwinde sie Schritt für Schritt

Jungen Menschen gelingt es meist noch leichter, sich im oben genannten Sinne persönlich weiterzuentwickeln, wenn sie entsprechende Rahmenbedingungen und Vorbilder haben. Denn sie sind meist noch nicht in so viele Abhängigkeiten verstrickt.

Das Experiment Selbstlernstudium in Bildung zum Schutz der Erde / Mitweltbildung soll daher die Möglichkeit eröffnen, dass sich bereits junge Menschen nach dem Abitur nicht für ein übliches Studium entscheiden müssen, das ihre Selbstbestimmung, ihren Freigeist, ihre Pionierskräfte und vor allem ihre Fähigkeit, in sich selbst hineinzuspüren und auf das eigene Herz zu hören, einschränkt und lähmt.

Gewiss – leider sind auch die meisten jungen Menschen bereits durch unverarbeitete Frus­trationserfahrungen, vielerlei Ängste, mangelnde Freilernerfahrungen sowie den Verlust ihrer kreativen Hochbegabung, die sie als Kleinkinder hatten (siehe diesen Artikel) geprägt, passen sich daher überwiegend an und wählen den „norma­len“ Weg des Präsenz-Unistu­diums, weil sie sich davon Sicherheit, gesellschaftliche Anerkennung, finanzielle Unab­häng­ig­keit und ein gesichertes Einkommen erhoffen.

 

Hab Mut zum Bildungswandel – trau’ Dich frei und selbstbestimmt zu lernen!

Darum wird das Experiment Selbstlern­studium auch nicht für Alle der passende Lern- und Entwick­lungsort sein, sondern nur für diejenigen jungen Menschen, die

  • (noch) nicht in so viele Abhängigkeiten verstrickt sind,
  • die Kraft, Mut, Lernfreude und Begeisterung haben,
  • die ausgesprochen selbstreflektiert sind,
  • die sehr positiv gestimmt und ein sonniges, freudiges Wesen haben,
  • die eine große Bereitschaft zum freiwilligen Engagement mitbringen,
  • die in sich den Wunsch nach einer echten, inneren Gemeinschaft spüren und
  • die das Ziel eint, sich für die Vision einer gewaltfreien, friedlichen Erde einzusetzen.

Mit dem Experiment Selbstlernstudium sollen diejenigen jungen Menschen die Chance für eine Alterna­tive zum üblichen Studium erhalten,

  • die sich im Team selbst zu haupt­verantwortlichen „Zugpferden“ für einen gesellschaft­lichen Wandel entwickeln wollen,
  • die Freude daran haben,
    • sich selbst zu reflektieren,
    • an sich selbst zu arbeiten,
    • Neues auszuprobieren,
  • einen Bildungswandel voranbringen wollen und
  • die das Ziel haben, mit ihren Mitmenschen wertschätzend und achtsam umzugehen

Für dieses Experiment wählen wir daher junge, mutige Menschen aus, die ein großes Talent als Coaches haben und sich in dieser Rolle auch bereits erfolgreich erprobt haben, indem sie andere Menschen, z.B. SchülerInnen, Kinder, Jugendliche begleitet und zu eigenem Enga­ge­ment angeregt haben.

 

Trainiere tagtäglich Deine Fähigkeiten als Coach – setze Dir Ziele dafür

Solche Menschen, die sich zum Ziel gesetzt haben, sich zum professionellen (Erdschützer)-Coach zu entwickeln und dies erlernen wollen, möchte Schützer der Erde e.V. gerne unter­stüt­zen und fördern. Solche Menschen sollen im Rahmen des Experiments Selbstlern­stu­dium das Ziel haben, zu lernen, wie wir

  • Potenzialentfaltungsprozesse fördern und gestalten können,
  • Menschen mehr in ihr Inneres führen können,
  • Menschen helfen können, ihrem Herzen zu folgen,
  • bei Menschen kreative Gestaltungskompetenzen fördern können,
  • Selbstreflexion und Selbstveränderung tagtäglich in unseren Alltag einbauen können, um uns als Vorbild für Andere immer weiterzuentwickeln,
  • uns selbst erkennen können,
  • Ängste, Denkschranken und innere Blockaden überwinden können,
  • erkannte Schwächen in Stärken umwandeln können,
  • uns durch ein tagtägliches, bewusstes, zielorientiertes und reflektiertes Leben selbst zu Coaches entwickeln können, die in dieser Zeit des großen Wandels in zahlreichen Feldern der Bildung so dringend gebraucht werden, um einen Bewusstseins- und Bildungswandel zu fördern.

Da solche jungen Menschen, die diesen Zielen entsprechen, leider sehr rar sind und sie, wenn sie einmal gefunden sind, meist auch noch durch vielerlei vermeintliche „Sachzwänge“, die meist finanzieller Art sind, verunsichert sind, will der Verein Schützer der Erde e.V. mit dem Experiment Selbstlernstudium einen Rahmen schaffen, in dem sich alle Beteiligte ohne finanzielle und sonstige Abhängigkeiten möglichst frei und selbst­bestimmt entwickeln kön­nen.

Damit dies möglich wird, sind alle Beteiligten – gleichgültig welche Titel und Qualifikationen sie bereits erreicht haben, gleichgültig wie hoch ihre Coaching- und Beratungskompetenz be­reits ausgeprägt ist und wie erfolgreich sie in ihrem Beruf bereits sind, bereit, geschwisterlich zu teilen und ihre Möglichkeiten und Kompetenzen innerhalb dieser Gemeinschaft beding­ungslos und kostenlos für die anderen Beteiligten zu teilen.

Wortwolke-Hemmnisse1

Entfalte Dein ganzes Potenzial – überwinde was Dich noch daran hindert, Deinem Herzen zu folgen

 

Mach Dir Gedanken: Wie wünschst Du Dir eine zukünftige Gesellschaft?

Damit soll ein Zeichen gesetzt werden, wie eine zukünftige Gesellschaft aussehen könnte, in der Beziehungen nicht mehr von dem Prinzip Leistung und Gegenleistung, Kauf und Verkauf sowie von egoistischem Gegeneinander, sondern von dem Prinzip der Geschwisterlichkeit und dem möglichst selbstlosen Miteinander geprägt sind. Darin liegt der tiefe Glaube an das Gute im Menschen und die Hoffnung, dass die Beteiligten durch einen solchen Rahmen Existenz­ängs­te, Ängste vor fehlender gesellschaftli­cher Anerkennung, Zukunftsängste, Ver­lust­­ängste, mangelndes Selbstbewusstsein etc. überwinden und Schritt für Schritt in die Rol­le professioneller Coaches hineinwachsen können. Darin liegt die Hoffnung, dass sich auf diese Weise länger­fristig ein möglichst hierarchiefreies Team bilden kann, das auf Augen­höhe zusammenarbeitet, in dem einer dem anderen hilft und einer für den anderen da ist.

Eine solche Idee ist gewiss ein Experiment, denn Menschen in unserer Gesellschaft kenn­zeichnen sich leider generell durch einen Mangel an Wertschätzung und das Prinzip „Jeder ist sich selbst der Nächste“. Wären wir wirklich dankbar für jede winzige Kleinigkeit, die uns unser Tag schenkt – und sei es nur ein Sonnenstrahl oder ein Lächeln, das uns geschenkt wird –, würden wir wirklich in jedem Augenblick darauf achten, zu geben, wir wären alle die glücklichsten Menschen und würden die Geschenke von Mutter Erde achten und schätzen. Dann wäre diese Erde ein wundervoller Ort.

Doch leider ist dies (noch) nicht der Fall. Wer Coaching, Beratung, Seminare geschenkt be­kommt oder nach dem Prinzip „Gib, was Du willst“ wertschätzen darf, wird nicht unbedingt dankbar dafür sein und wirklich wertschätzen, was er oder sie erhalten hat. Denn leider sind die meisten Menschen zu sehr davon geprägt, dass Dinge dann sehr wertvoll sind, wenn sie viel Geld kosten. Was einem geschenkt wird, wird häufig nicht so sehr wertgeschätzt wie das, was man sich mühsam erarbeiten musste. Da die meisten Menschen von klein auf durch Egoismus geprägt wurden, erscheint ihnen das so normal, dass sie meist nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind und nicht das Wohl der Gemeinschaft oder gar des großen Ganzen auf der Erde im Herzen tragen. Dass sie mit einer solchen Einstellung nicht nur an­de­ren Menschen, der Gemeinschaft und auch dem großen Ganzen auf der Erde schaden, ist den meisten Menschen bei ihren Handlungen nur wenig oder gar nicht bewusst. Sie neh­men, so viel sie können und geben so viel, wie nötig. So macht es schließlich jedeR. Den einen bevorzugen sie, den anderen benachteiligen sie, der eine ist ihnen wichtig, der andere gleichgültig. Sie sind häufig in Erwartungs­haltung: Sie erwarten, dass die Anderen ihnen Gemeinschaft, Liebe, Dank und Anerkennung schenken, dass die Anderen die Bedingungen schaffen, die sie sich wünschen, anstatt dies selbst zu tun – nach dem Motto: Was Du willst, das Dir andere tun, das tue Du zuerst.

 

Hierarchiefreiheit fällt nicht vom Himmel – Du musst sie Dir erarbeiten

Weil Menschen eben so „gestrickt“ sind, dass sie sich selbst am Nächsten sind, wird es in jeder Gemeinschaft leider immer wieder Hierarchien geben, weil es einerseits Menschen gibt, die echte Verantwortungsträger sind und weitgehend selbstlos für das Wohl der Ge­mein­schaft oder eines Betriebes planen und weil es auf der anderen Seite wiederum Men­schen gibt, die zu be­quem sind, sich selbst zu hinterfragen und zu ändern. Letztere lassen sich lieber von den „Zugpferden“ mitziehen, anstatt selbst die Energie aufzubringen, um die Schritte einzuleiten, damit die Vision der Gemeinschaft Wirklichkeit werden kann. Ohne dies wirklich zu reflek­tieren, handeln sie nach dem Motto: Dann, wenn es so weit ist, wenn andere eine echte, innere Gemeinschaft aufgebaut haben, dann komme ich auch und entscheide mich dafür. Die anderen sollen mir „das Nest bauen“, damit ich mich zu hause und „ange­kom­men“ fühlen kann.

Wer also Teil des Experiments Selbstlernstudium werden will, sollte sich der hier geschilder­ten Chancen und Risiken bewusst und bereit sein, sich selbst hinsichtlich dieser Chancen und Risiken zu reflektieren. Wer dieses Experiment hauptsächlich nur deshalb wagt, um für sich persönliche Vorteile herauszuholen, um für sich selbst so frei wie möglich tun und las­sen zu können, was er oder sie will, wird nicht zum Erfolg des Experiments beitragen.

Was bei einem solchen Experiment gebraucht wird, ist der Pioniergeist, die Begeisterung und die Freude, einen innova­tiven Modellstudiengang Mitweltbildung, kreative Gestaltungs­kom­pe­tenz und Potenzialent­faltung zwar auch für sich selbst, aber vor allem für Andere auf­bau­en zu dürfen. Wer diese Einstellung hat oder sie zumindest Schritt für Schritt ent­wickelt, wer dafür brennt, dass es Andere später leichter haben sollen, der ist hier am rich­tigen Platz und wird dafür sorgen, dass das Experiment gelingt.

 

Fühlst Du Dich angesprochen?

Möchtest Du Teil des Experiments Selbstlernstudium in Bildung zum Schutz der Erde / Mit­welt­bildung werden?

Dann informiere Dich hier über das zukunftsweisende Modellprojekt und bewirb Dich jetzt!

 

Möchtest Du einen Modellstudiengang Mitweltbildung, kreative Gestaltungs­kom­pe­tenz und Potenzialent­faltung mitentwickeln?

Auch wenn Du nicht Teil des Experiments Selbstlernstudium werden willst, hast Du die Mög­lichkeit, eigene Ideen einzubringen. Beteilige Dich doch einfach hier durch einen Kommentar und hinterlasse Deine Ideen und Vorschläge für einen alternativen Studiengang! Lass Deiner Kreati­vität freien Lauf.

Wir planen, verschiedene Veranstaltungen durchzufüh­ren, zu denen wir gerne engagierte, kreative Menschen einladen wollen, die ihre Ideen für ein Alternativ­studium einbringen wollen. Willst Du dabei sein?

Teile diesen Beitrag:


Kommentare: 0

Das könnte Dich auch interessieren

Keine Kommentare

Kommentare

To Top